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Unterstützung für den Partner mit Erektionsstörungen

Als Partner haben wir vielleicht das Gefühl, für das Wohlbefinden des anderen verantwortlich zu sein. Wenn Ihr Partner Erektionsstörungen hat, geben Sie sich nicht selbst die Schuld dafür. Verführerische Dessous oder mehr Abwechselung im Schlafzimmer helfen nicht bei Impotenz. Denn Erektionsprobleme haben nichts damit zu tun, wie anziehend er Sie findet.

Erfahrungsbericht über den Umgang mit Erektionsstörungen in der Partnerschaft

Erfahrungsbericht-Umgang-Erektionsstörungen-Partner

Bei Erektionsstörungen des Partners ist Ihre Unterstützung gefragt

Dass er keinen mehr hoch bekommt‘ kann auch körperliche Ursachen haben. Diese können mit medizinischen Problemen wie Diabetes, hohem Cholesterinspiegel oder Frühstadien von Herzproblemen zu tun haben.

Das Thema Impotenz ist für jeden betroffenen Mann belastend, auch außerhalb des Schlafzimmers. Da die Erektion kulturell als Zeichen der Männlichkeit dargestellt wird, überrascht es kaum, dass Impotenz beim Mann depressive Gefühle, mangelndes Selbstwertgefühl, Angst- oder Schuldgefühle auslösen kann. 

Die folgenden 5 Empfehlungen geben Ihnen einen kleinen Leitfaden an die Hand, wie Sie Ihren Partner bei Erektionsstörungen am besten unterstützen können. 

1. Reden Sie miteinander

Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Partner: Lassen Sie etwas Zeit zwischen Ihrem Gespräch und Ihrer letzten sexuellen Begegnung verstreichen. So ein Gespräch sollte nicht im Schlafzimmer stattfinden. Schaffen Sie einen Rahmen, in dem Sie beide entspannt und bereit sind, darüber zu reden. Suchen Sie z. B. nach einem netten gemeinsamen Essen oder einem guten Film das Gespräch. 

Reden Sie mit ihm über die Informationen zum Thema Erektionsstörungen, die Sie erhalten haben. Klären Sie Ihren Partner über die Gesundheitsprobleme auf, die verantwortlich für die Entstehung von Impotenz sein können und sagen Sie ihm, wie wichtig Ihnen seine Gesundheit und Zufriedenheit sind. Ermutigen Sie ihn behutsam, seinen Arzt zu konsultieren. Einige Männer möchten bei diesem Termin ihren Partner dabeihaben, während andere lieber alleine mit ihrem Arzt sprechen. Überlassen Sie ihm die Entscheidung. Er wird selbst wissen, was sich für ihn richtig anfühlt. 

2. Geben Sie sich NICHT selbst die Schuld

Wenn ein Mann mit Impotenz zu kämpfen hat, neigen die Partner häufig dazu, sich dafür erst einmal selbst die Schuld zu geben. Sie denken, es sei ihr Fehler, weil sich ihr Partner möglicherweise nicht mehr von ihnen angezogen fühlt. Häufig erkennen sie nicht, dass die Ursache für die Erektionsprobleme ihres Partners medizinisch begründet ist. 

Suchen Sie die Schuld also nicht bei sich selbst und analysieren Sie andere mögliche Ursachen. 

3. Recherchieren Sie

Viele Menschen sehen Erektionsstörungen als ein sexuelles Problem an, obwohl es für gewöhnlich physische Ursachen hat. Krankheitsbilder wie Diabetes, ein hoher Cholesterinspiegel oder Frühstadien von Herzerkrankungen können zu Impotenz beitragen. Außerdem können bestimmte Medikamente Erektionsstörungen verursachen. 

Es mag sich vielleicht ein wenig beunruhigend anhören, dass es sich um ein körperliches Problem handeln könnte. Aber es bedeutet gleichzeitig, dass es Behandlungsmöglichkeiten für die Erektionsstörungen Ihres Partners gibt. Je früher Sie erkennen, dass es sich dabei um ein gesundheitliches Problem handelt, welches sich auf die Körperfunktion Ihres Partners auswirkt, desto eher können Maßnahmen zusammen mit dem Arzt eingeleitet werden.

Informieren Sie sich also gut über das Thema Erektionsstörungen, um Ihrem Partner auch bewusst zu machen, dass es Hilfe gibt. Zudem signalisieren Sie Ihrem Partner damit, dass Ihnen sein Wohlbefinden wichtig ist. 

Weitere Informationen über Ursachen von Erektionsstörungen erhalten Sie hier.

4. Zeigen Sie Verständnis und Offenheit

Ein von Impotenz betroffener Mann empfindet häufig intensive Gefühle der Scham, Einsamkeit, Angst und Depression. Dabei kann durchaus das Gefühl bei ihm entstehen, kein richtiger Mann zu sein. 

Sollte Ihr Partner häufiger Zärtlichkeiten, Umarmungen oder Küsse vermeiden, macht er sich vermutlich Sorgen, dass sich daraus eine frustrierende sexuelle Situation entwickeln könnte. Kein Mann will den Partner, den er liebt, enttäuschen. Wenn Sie dann verletzt oder verärgert reagieren, fühlt er sich möglicherweise angegriffen und zieht sich noch weiter zurück. 

Reagieren Sie daher mit Verständnis und geben Ihrem Partner das Gefühl, dass er Ihre Unterstützung hat und offen mit Ihnen reden kann. Ein offener Umgang mit dem Thema motiviert Ihren Partner eher, Ihre Unterstützung anzunehmen.  

5. Signalisieren Sie ihm, dass Sie seine Erektionsprobleme ernst nehmen

Es mag zunächst hilfreich erscheinen, das Problem herunterzuspielenAllerdings kann das Ihrem Partner auch den Eindruck vermitteln, dass Sie die sexuelle Intimität mit ihm nicht vermissenUnd so eine Botschaft kann schmerzhaft sein. 

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