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Diabetes und Erektionsstörungen?

Diabetes ist eine sehr häufige Ursache für die erektile Dysfunktion. Die klinische Erfahrung sowie zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass einer von vier Männern im Alter über 65 Jahren von Erektionsstörungen betroffen ist 1. Hinzu kommt, dass an Diabetes erkrankte Männer dreimal häufiger als Nicht-Diabetiker von erektiler Dysfunktion betroffen sind. Diabetes kann Schädigungen der Nerven und Blutgefäße verursachen, die für die Steuerung der Erektionsfähigkeit verantwortlich sind.

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50 % der Männer mit Diabetes leiden gleichzeitig auch an Erektionsstörungen und insbesondere bei jüngeren Männern kann dies auch das erste Symptom dieser Erkrankung sein.

Warum sind Männer mit Diabetes von erektiler Dysfunktion betroffen?

 

2-3Diabetes kann Schäden an den Nerven, Blutgefäßen und der Muskulatur zur Folge haben, die sich in Form von Schmerzen, Taubheit oder Gefühlsverlust in den Händen und Füßen äußern. 4Diese Beschwerden können auch zu Erektionsproblemen führen, da die Nervensignale und die Blutzufuhr notwendige Bestandteile für das Erreichen einer Erektion sind. Außerdem können bei Diabetikern mit zunehmendem Alter vermehrt Erektionsprobleme auftreten. 5

 

Die richtige Behandlungsoption finden

 

In den meisten Fällen kann die Erektile Dysfunktion behandelt werden undMedikamente orale Arzneimittelsind häufig der erste Schritt. Es hat sich allerdings gezeigt, dass sie bei diabeteskranken Männern weniger wirksam sind und möglicherweise weitergehende Behandlungsoptionen erforderlich sind. 6In diesen Fällen können möglicherweise Behandlungsoptionen wie Injektionstherapie, Vakuum-Erektionshilfen oder eine Penisprothese (Penisimplantat)empfohlen werden. 7

 

Was bedeutet das für Sie?

Mit Erektionsstörungen zu leben, ist schwer. Sie denken womöglich, dass niemand verstehen kann, wie Sie sich fühlen und dass niemand darüber reden will. Und doch leiden Millionen von Männern unter Erektiler Dysfunktion und wissen, wie sehr diese den Alltag beeinträchtigen kann. Wenn Sie Diabetiker sind und Sie unter Impotenz leiden, dann suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrem Diabetologen, um über die für Sie am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen.

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Beschwerden zurück. Finden Sie einen Experten zum Thema Erektile Dysfunktion in Ihrer Nähe, der Sie über Ihre individuellen Behandlungsmöglichkeiten berät. 

 

Quellen: 

1: Malavige, S. Lasantha. Erectile dysfunction in diabetes mellitus. J Sex Med 2009; 6:1232-1247. 

2:Malavige, S. Lasantha. Erectile dysfunction in diabetes mellitus. J Sex Med 2009; 6:1232-1247. 

3:Erectile Dysfunction and Diabetes WebMD Medical Reference  

https://www.webmd.com/erectile-dysfunction/guide/ed-diabetes 

4:Diabetic Neuropathy.  

https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/diabetic-neuropathy/symptoms-causes/syc-20371580 Accessed 2/2/18 

5:Sexual and Urologic Problems of Diabetes. NIH: National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases.

https://www.niddk.nih.gov/health-information/urologic-diseases/erectile-dysfunction 

6: Walsh TJ, Hotaling JM, Smith A, Saigal C, Wessells H. Men with diabetes may require more aggressive treatment for ED. Int J of Impotence Research 2013; 26:112-115 

7: Erectile dysfunction. NIH: National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases. http://www.nlm.nih.gov/medlineplus/erectiledysfunction.html. 

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