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Ihr Liebesleben bei Erektionsproblemen

Eine Erektile Dysfunktion bedeutet noch lange nicht das Ende des Liebeslebens: Bei Männern mit Erektionsproblemen ist das sexuelle Verlangen weiterhin vorhanden. Und das ist der Schlüssel. Anstatt sich zurückzuziehen, nehmen Sie sich Zeit, Ihr Liebesleben neu zu entdecken. In diesem Artikel erhalten Sie Tipps, wie Sie dadurch Vertrauen zum Partner aufbauen können. Weitere Hinweise über das Liebesleben bei Erektionsstörungen erfahren Sie außerdem von einer Sexualtherapeutin. 

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„Vor einigen Monaten wurde bei mir eine Erektile Dysfunktion diagnostiziert. Seither sind die sexuellen Begegnungen mit meinem Partner problematisch: zwischen dem Stress, dem nicht stattfindenden Sexleben und der Frustration meines Partners ist es jetzt immer schwieriger, Gemeinsamkeiten zu empfinden.“

Welche Möglichkeiten gibt es für mein Liebesleben bei Erektionsstörungen?

 

Sexuelle Leidenschaft mit Ihrem Partner zu empfinden, bedeutet nicht zwangsläufig, Geschlechtsverkehr zu haben. Es gibt verschiedene Wege, wie Sie einander Lust und Freude bereiten können. Die Schwierigkeit ist, sich erst einmal bewusst zu werden, dass es auch noch eine andere Art der Sexualität gibt. Nehmen Sie sich die Zeit, damit vertraut zu werden, sie zu verstehen und vor allem: Den Sex nicht um jeden Preis anzustreben. Sie werden zahlreiche Vorteile entdecken: mehr Spontanität, Sinnlichkeit und Vertrauen. Um Vertrauen zum Partner aufzubauen, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Partner reden, sich mehr dem Vorspiel widmen und einfach mal spontan sind. 

 

Reden Sie mit Ihrem Partner

 

… und vertrauen ihm Ihre Probleme und Wünsche an. Seine Offenheit und sein Verständnis sind unverzichtbar, wenn Sie als Team funktionieren wollen. Beginnen Sie damit, ihm Ihre leidenschaftlichen Fantasien anzuvertrauen und entdecken Sie seine. Machen Sie es sich gemütlich, führen Sie ein zwangloses Gespräch und seien Sie aufrichtig. Ihre Vertrautheit wird noch größer und der Grad ihrer Intensität wird die Art der Sexualität, die Sie sich wünschen, bestimmen. Probieren Sie Neues in Ihrem Liebesleben aus. Fangen Sie von vorne an und reden Sie gemeinsam über Ihre Fortschritte. Das Ziel: Schaffen Sie mehr Sinnlichkeit in Ihrem Alltagsleben. 

 

Konzentrieren Sie sich auf das Vorspiel

 

Wenn Sie ein Paar sind, fokussieren Sie sich auf die erogenen Zonen und auf Streicheleinheiten.Schaffen Sie eine leidenschaftliche Erfahrung, die Sie entspannt und Ihre Sinne erregt. Oder verwenden Sie Sex-Spielzeug, um in Stimmung zu kommen und um eine zusätzliche Note Sinnlichkeit und Spannung zu erzeugen. 

 

Seien Sie spontan

 

Lassen Sie nicht zu, dass die Impotenz Ihres PartnersIhr Liebesleben kontrolliert. Gehen Sie gleichzeitig zu Bett, um Intimität zu fördern. Nutzen Sie die Gelegenheit, Vertrautheit zu schaffen, reden Sie miteinander und bauen Sie nach und nach eine engere Beziehung zueinander auf.Und natürlich: Definieren Sie Sex nicht zu einem Punkt auf Ihrer Tagesordnung – Spontanität und eine natürliche Herangehensweise werden Ihr Vergnügen nur verstärken. 

 

Ab wann ist eine Sexualtherapie sinnvoll? Die Empfehlung einer Sexualtherapeutin

Ein Sexualtherapeut kann eine fundamentale Rolle spielen, wenn es darum geht, Sie bei der Änderung Ihrer sexuellen Gewohnheiten zu unterstützen. Er nimmt Ihnen Ihre Ängste, zeigt Ihnen Möglichkeiten auf und hilft Ihnen, den Einstieg ins Gespräch mit Ihrem Partner zu finden. Sehen Sie sich die Tipps von Angela Gregory an. Sie ist Sexualtherapeutin und steht Paaren beratend zur Seite, wenn es um das Liebesleben geht. 

 

Weitere Empfehlungen und Infos zu Erektionsproblemen in der Partnerschaft bekommen Sie in weiteren Experten-Interviews mit unserer Sexualtherapeutin Angela Gregory. 

 

Quellen

* Bericht eines Betroffenen. Bitte beachten Sie, dass jeder Fall sehr individuell ist und Ihre eigenen Erfahrungen abweichen können. 

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